Unsere Leistungen

Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Die Untersuchung von Patienten mit (möglichen) allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Hausstaubmilben- oder Tierhaarallergien stellt einen Schwerpunkt unserer Praxis dar. Hierzu können wir folgende Verfahren einsetzen:

Pricktest

Der Pricktest ist die Standarduntersuchung bei der Diagnostik von allergischen Erkrankungen der Atemwege. Hierbei werden auf dem Unterarm Lösungen der allergieverdächtigen Substanzen aufgetragen und durch einen oberflächlichen Lanzettenstich mit der Haut in Verbindung gebracht.

IgE-Bestimmung

Durch eine Blutuntersuchung können bei Allergikern erhöhte IgE- Antikörper nachgewiesen werden.

Allergiebehandlung

Zur Behandlung einer Allergie stehen folgende Maßnahmen zur Verfügung:

  • Vermeidung des allergieauslösenden Stoffes
  • Verordnung von Medikamenten zur Linderung der Symptomatik
  • Hyposensibilisierung als kausale Behandlung
 

Die Hyposensibilisierung ist eine Immuntherapie mit Allergenextrakten. Diese werden in langsam ansteigender Konzentration über einen Zeitraum von ca. drei Jahren verabfolgt. Die Hyposensibilisierung ähnelt einer Impfung. Sie kann als Injektion oder als Einnahme von Tropfen oder Tabletten erfolgen. Hierdurch kann die allergische Überempfindlichkeit längerfristig verringert werden.

Weitere Informationen zum Thema Allergie finden Sie auf der Homepage des Deutschen Allergie- und Asthmabundes.

Informationen zum aktuellen Pollenflug können Sie zum Beispiel unter www.pollenflug.de erhalten.

Wir führen folgende ambulante Operationen durch:

  • Adenotomie (Entfernung der Rachenmandel, sogenannte Polypen)
  • Tonsillotomie ( Verkleinerung der Gaumenmandeln)
  • Parazentese und Paukendrainage (Schnitt durch das Trommelfell sowie Einlage eines Belüftungsröhrchens)
  • Conchotomie (Verkleinerung der unteren Schwellkörper der Nase)
 
Die Eingriffe werden im Med14-Operationszentrum in der Theaterstraße in Hannover durchgeführt. Alle Untersuchungen vor sowie nach der Operation finden in unserer Praxis in Burgdorf statt.

Schonende Entfernung von Hauttumoren in Lokalanästhesie

Hauttumoren im Gesicht, an der Kopfhaut, an den Ohren oder am Hals sollten frühzeitig untersucht und bei Bedarf entfernt werden. In unserer HNO-Praxis bieten wir die ambulante Entfernung von Hauttumoren im Kopf-Hals-Bereich in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) an. Der Eingriff erfolgt schonend und  präzise.

Durch unsere Spezialisierung auf den sensiblen Kopf-Hals-Bereich legen wir besonderen Wert auf eine funktionell und ästhetisch sorgfältige Behandlung.

Welche Hauttumoren behandeln wir?

Wir entfernen sowohl gutartige (je nach Befund ggf. dann kosmetischer Eingriff als Selbstzahlerleistung) als auch bösartige Hautveränderungen im Kopf-Hals-Bereich, darunter:

  • Basalzellkarzinom (Basaliom)
  • Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)
  • aktinische Keratosen (in ausgewählten Fällen)
  • Zysten und Atherome
  • Fibrome
  • Lipome
  • auffällige oder unklare Hautveränderungen

Vor jedem Eingriff erfolgt eine gründliche Untersuchung sowie eine individuelle Beratung über die geeignete Behandlung.

Ambulante Operation in örtlicher Betäubung

Die Entfernung des Hauttumors erfolgt unter Lokalanästhesie. Während des Eingriffs bleiben Sie wach und verspüren in der Regel keine Schmerzen. Der Tumor wird sorgfältig entfernt und die Wunde mit einer möglichst unauffälligen Naht verschlossen oder zunächst durch eine Kunsthaut abgedeckt.

Falls medizinisch erforderlich, wird das entfernte Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung (Histologie) an ein spezialisiertes pathologisches Labor eingesandt. Das Ergebnis besprechen wir anschließend mit Ihnen und erläutern gegebenenfalls die weiteren Behandlungsschritte.

Ihre Vorteile in unserer HNO-Praxis

  • Ambulante Operation ohne Krankenhausaufenthalt
  • Entfernung von Hauttumoren im Gesicht, an Ohren, Nase, Lippen, Kopfhaut und Hals
  • Behandlung in örtlicher Betäubung
  • Kurze Eingriffsdauer
  • Sorgfältige operative Technik mit besonderem Augenmerk auf Funktion und Ästhetik
  • Umfassende Beratung und Nachsorge

Nach der Hauttumor-Operation

Nach dem Eingriff können Sie die Praxis in der Regel direkt wieder verlassen. Leichte Schwellungen, Blutergüsse oder ein Spannungsgefühl sind in den ersten Tagen normal. Wir informieren Sie ausführlich über die Wundpflege und vereinbaren einen Termin zur Nachkontrolle sowie zur Fadenentfernung.

Sie haben eine auffällige Hautveränderung im Gesicht, am Ohr, an der Nase, an der Kopfhaut oder am Hals bemerkt? Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer HNO-Praxis. Nach einer sorgfältigen Untersuchung beraten wir Sie individuell und besprechen die für Sie geeignete Behandlung.

Häufig gesuchte Begriffe: Hauttumor entfernen, Basaliom entfernen, Basalzellkarzinom OP, Hautkrebs im Gesicht, Hautkrebs am Ohr, Hautkrebs an der Nase, ambulante Hauttumor-Operation, Lokalanästhesie, HNO-Praxis, Hauttumoren Kopf-Hals.

 

Bei der Gleichgewichtsprüfung werden Untersuchungen zur Körperkoordination durchgeführt und charakteristische ruckartige Augenbewegungen in Ruhe und nach Reizung des Gleichgewichtsystems ausgewertet. Diese Augenbewegungen werden entweder mit Hilfe einer Leuchtbrille beobachtet oder mittels der sogenannten Videonystagmographie aufgezeichnet und mit Hilfe einer speziellen Software ausgewertet.

Zur Abklärung einer Gleichgewichtsstörung bieten wir folgende Untersuchungen an:

  • Beobachtung von spontanen und durch spezielle Lagerungsmanöver hervorgerufener Augenbewegungen (ggf. Dokumentation durch Videookulographie)
  • Kalorische Gleichgewichtsprüfung zur seitengetrennten Untersuchung der horizontalen Bogengänge der Gleichgewichtsorgane (Spülung der Gehörgänge mit warmem oder kaltem Wasser und anschließende videonystagmografische Analyse)
  • Kopfimpulstest mit Videoanalyse zur seitengetrennten Untersuchung aller drei Bogengänge der Gleichgewichtsorgane
  • Ableitung der cervicalen vestibulär evozierten myogenen Potentiale (cVEMP) zur Beurteilung der seitengetrennten Funktion der Vorhöfe der Gleichgewichtsorgane (Sacculus)
  • Vestibulo-spinale Untersuchungen

Die Endoskopie verschafft optischen Zugang zu den sonst schwer einsehbaren Bereichen des Kopfes wie den tiefer liegenden Abschnitten der Nasenhaupthöhle, dem Nasenrachen, dem Kehlkof sowie dem unteren Rachen.

Für die Untersuchung kommen starre sowie flexible Optiken zum Einsatz. Hierdurch kann sich ein genaues Bild vor Ort geschaffen werden und eine adäquate Behandlung erfolgen.

Die Endoskopie ist eine sehr schonende und sichere Untersuchung.

Zur Abklärung von Hörstörungen und Ohrgeräuschen können in unserer Praxis folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Tonaudiometrie incl. überschwelliger Tests
  • Impedanzmessung und Messung der Stapediusreflexe
  • Bestimmung der Tinnitusfrequenz und – verdeckbarkeit
  • Konventionelle Sprachaudiometrie
  • Sprachaudiometrie im Störgeräusch
  • Bestimmung der Unbehaglichkeitsschwelle
  • Dichotischer Sprachtest
  • Ableitung früher akustisch evozierter Hirnstammpotenziale (ERA) u. a. zur Bestimmung der Hörschwelle
  • Ableitung der transistorischen otoakustischen Emissionen (TOAEs)
  • Bestimmung der Distorsionsprodukte der otoakustischen Emissionen (DPOAEs)

Schlaf mit Atemaussetzern – kardiorespiratorische Polygraphie zum Schlafapnoe-Screening

Bei Schnarchen, möglichen Atemaussetzern während des Schlafens und Verdacht auf eine Schlafapnoe kann ambulant eine kardiorespiratorische Polygraphie zur „Schnarchdiagnostik“ durchgeführt werden.

Dabei werden über eine Nacht die Atemströmung (nasal flow), die Atemgeräuschen (Schnarchen), die Sauerstoffsättigung im Blut mittels Pulsoxymeter, die Herzfrequenz, die Atembewegungen des Brustkorbes und des Abdomens (Bauchs) sowie die Körperlage aufgezeichnet.

Die Auswertung ermöglicht eine Aussage zu dem AHI (Apnoe-/Hypopnoe-Index), der durchschnittlichen Anzahl an Atemstillständen über mindestens 10 Sekunden pro Stunde, zu einem eventuellen Sauerstoffabfall im Blut sowie ggf. einer Lageabhängigkeit der Atemaussetzer.

Krankhaft ist ein AHI > 5/h mit einem charakteristischen episodischen Abfall der Sauerstoffsättigung des Blutes.

Wir gehen in diesem Zusammenhang insbesondere der Frage nach, ob bei Kindern im Vorschulalter eine behandlungsbedürftige Sprachentwicklungsverzögerung besteht.

Weiterhin klären wir die Ursache von Stimmstörungen wie z. B. einer Heiserkeit ab.

Bei Ohrgeräuscherkrankungen setzen wir insbesondere die in der Rubrik Hörprüfungen geschilderten Untersuchungen zur Abklärung einer möglichen Entstehungsursache des Ohrgeräusches ein.

Der akute Tinnitus kann in manchen Fällen medikamentös behandelt werden. Sollten sich die akut eingetretenen Ohrgeräusche im weiteren Verlauf nicht hinreichend zurückbilden und mit Schlaf- oder Konzentrationsstörungen bzw. mit Verstimmungen einhergehen, kann eine sogenannte Tinnitus-Retraining-Therapie sinnvoll sein. Die Tinnitus-Retraining-Therapie beinhaltet die Wiederherstellung einer normalen Geräuschverarbeitung, die Behandlung seelischer Störungen sowie die Minderung tinnitusbedingter Stressreaktionen. Diese Therapieform hat sich an den führenden in- und ausländischen Tinnituszentren durchgesetzt und wird durch Kollegen der Psychosomatik durchgeführt.

Bezüglich weiterer Informationen zum Thema Tinnitus verweisen wir auf die Internetseite der Tinnitus-Liga.

Wir bieten in unserer Praxis folgende Ultraschalluntersuchungen an:

  • B-Scan Sonographie der Nasennebenhöhlen
  • B-Scan Sonographie der Halsweichteile und Speicheldrüsen des Kopf-Hals-Bereiches
  • Duplexsonographie der extrakraniellen, hirnversorgenden Arterien

Botox bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten sowohl im ästhetischen als auch im medizinischen Bereich. In unserer Praxis setzen wir es gezielt zur Minderung von mimischen Falten wie Stirn- oder Zornesfalten ein – für ein frisches und natürliches Aussehen. Darüber hinaus behandeln wir mit Botox auch medizinische Indikationen wie ausgeprägtes Zähneknirschen (Bruxismus) sowie so genanntes „Kauschwitzen“, welches nach einer operativen Entfernung der Ohrspeicheldrüse auftreten kann. Die Anwendung erfolgt individuell abgestimmt, sicher und schonend – für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.

Kopf-Hals-Tumore, insbesondere Plattenepithelkarzinome, sind in Deutschland häufig, wobei jährlich etwa 18.000 bis 20.000 neue Fälle auftreten. Dies macht etwa 3-5% aller Krebsfälle aus. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, in Deutschland ist es bei Männern die vierthäufigste Tumorart.

Eine frühzeitige Erkennung von Veränderungen im Kopf-Hals-Bereich kann, vor allem bei Risikofaktoren wie dem Einfluss von erhöhten Noxen (Alkohol-/und/-oder Nikotinkonsum) sowie bestimmten Vorerkrankungen entscheidend sein.

Im Rahmen unserer Krebsvorsorge führen wir eine umfassende klinische Untersuchung durch, ergänzt durch eine flexible Endoskopie von Nasenrachen (Nasopharynx), Schlund (Hypopharynx) und Kehlkopf (Larynx). Auf Wunsch bieten wir zudem eine hochauflösende Sonographie der Halsweichteile an. Diese sorgfältige Diagnostik ermöglicht eine zuverlässige Einschätzung und gibt Ihnen Sicherheit.

Weiterhin bieten wir bei Patienten mit bekanntem und behandeltem Krebsleiden eine Nachsorge der Erkrankung an.

Tauchen mit Pressluftatemgerät erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Der Körper ist unter Wasser allerdings anderen Bedingungen als an der Erdoberfläche ausgesetzt. Dies gilt in erster Linie für die geänderten Druckverhältnisse unter Wasser. Diesen geänderten Druckverhältnissen muss sich der Körper anpassen. Dies gilt vor allem für luftgefüllte Hohlräume; im Kopf-Hals-Bereich sind dies in erster Linie das Mittelohr und die Nasennebenhöhlen. Bei Erkrankungen dieser Organe kann die Tauchtauglichkeit eingeschränkt oder aufgehoben sein.

Weitere Probleme beim Tauchen können sich durch die Druckluftatmung über den Mund ergeben (z.B. Stimmritzenkrampf) oder den häufigen Kontakt der Gehörgänge mit Salzwasser (Gehörgangsentzündungen).

Daher ist vor Beginn mit dem Tauchsport und danach alle 3 Jahre (ab dem 40. Lebensjahr jedes Jahr) eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung unabdingbar. Wir führen bei dieser Untersuchung eine gründliche Befunderhebung der Organe des Kopf-Hals-Bereiches durch, die folgende spezielle Untersuchungen beinhaltet:

  • eine mikroskopische Untersuchung der Trommelfelle,
  • eine Messung des Mittelohrdruckes und der Trommelfellbeweglichkeit
  • eine endoskopische Untersuchung der Nase und Nasennebenhöhlen und
  • eine lupenlaryngoskopische Untersuchung des Kehlkopfes

 

Diese Untersuchungen sind nur durch den HNO-Facharzt möglich, nicht jedoch beim Taucherarzt oder Allgemeinmediziner. Daher sollte zusätzlich zur allgemeinen Tauchtauglichkeitsuntersuchung durch den Hausarzt oder Internisten,  grundsätzlich eine spezielle HNO-ärztliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchgeführt werden.

Zwar akzeptieren viele Tauchbasen eine alleinige Attestierung der Tauchtauglichkeit durch einen Allgemeinmediziner oder Internisten. Im Interesse der eigenen Sicherheit beim Tauchen sollte aber gerade der HNO-Bereich, der beim Tauchen eine besondere Bedeutung hat, gründlich durch einen HNO-Facharzt mit tauchmedizinischer Ausbildung untersucht werden.

Hierbei richten wir uns nach den jeweils gültigen Leitlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin  GTÜM (näheres unter www.gtuem.org)

Kosten: Die HNO-fachärztliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist eine IGeL-Leistung, die von den Krankenkassen nicht erstattet wird. Wir berechnen die Leistung daher nach der gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). 

Aktuelles

In der Zeit vom 12.10.-16.10.2026 bleibt die Praxis geschlossen.

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